pfefferberg

Aktuelles

Projektpräsentation "Mit Deiner Idee geht mehr!"

"selbeR. machen" - aus dem Programm der Stiftung Pfefferwerk werden Projekte gefördert, die Berliner Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten zum Ausprobieren handwerklich-kreativer Tätigkeiten bzw. Erlernen praktischer Fertigkeiten eröffnen und sie so bei der beruflichen Orientierung unterstützen. Insgesamt 80 000 Euro stehen pro Jahr zur Verfügung.

Das Programm besteht aus zwei Teilen:

1.) Aus dem "ReparierFonds" werden längerfristige, mehrtägige bzw. sich wiederholende Aktivitäten bezuschusst, die Reparieren mit beruflicher Orientierung von Jugendlichen, vor allem von benachteiligten Jugendlichen, verknüpfen. 2017 konnten mit Unterstützung der Stiftung Pfefferwerk bereits Projekte an zehn Schulen in vier Berliner Bezirken an den Start gehen.

2.) Das Teilprogramm "Mit Deiner Idee geht mehr!" ist ebenfalls für Antragsteller aus allen Berliner Bezirke zugänglich. Hier geht es um Zuschüsse für kreative Projekte, bei denen sich Jugendliche in ihrem Umfeld engagieren wollen. 

Am 25. April 2018 um 15.00 Uhr ist es wieder soweit: Akteure aus mehreren Bezirken werden auf dem Pfefferberg vorstellen, was sie in den zurückliegenden Monaten mit Zuwendungen aus dieser Fördersäule umsetzen konnten. Es sei schon mal verraten, dass es vielfältige Ideen und erstaunliche Projekte gab.

Sie sind herzlich eingeladen (Anmeldungen bitte unter info@stpw.org)

Ein Beispiel:

Schüler/innen der Hagenbeck-Schule unter fachkundiger Begleitung von BAUFACHFRAU Berlin e.V. beim Bau eines Lehmofens:

 

Pfefferberg - Jetzt Teil der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH)

Die europäische Geschichte der letzten Jahrhunderte ist auch wesentlich geprägt durch industrielle Entwicklung. Vielerorts in Berlin und ganz Europa gibt es ehemalige Industrieanlagen, die Zeugnis davon ablegen. Früher Produktionsort der Textil- oder Elektroindustrie, Zeche, Wasserwerk oder … eben Brauerei, beherbergen sie heute teilweise Museen. Häufig werden sie auch für andere Zwecke wie die „Creative Industries“ genutzt.

Mit der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) entsteht seit 2001 nach definierten Kriterien ein europaweites Netzwerk solcher Standorte. Es geht darum, Industriegeschichte zu bewahren, ihre Wahrnehmbarkeit zu erhöhen sowie Potentiale und Chancen für die Gegenwart aufzuzeigen. Mehr als 1600 ehemalige Industrieanlagen in fast allen europäischen Ländern umfasst diese Route bereits.

Seit Ende 2017 gehört auf Antrag der Stiftung Pfefferwerk auch der Pfefferberg dazu. Natürlich ist das eine große Anerkennung, aber auch Auftrag, auf dem Gelände die Nutzungsgeschichte anschaulich zu vermitteln, wo noch etwas Luft nach oben ist …

 

Programm KinderZukunft

Auch 2018 verwaltet die Stiftung Pfefferwerk die von der Stiftung des Paritäters aus dem gleichnamigen Programm für den Bezirk Pankow zur Verfügung gestellten Mittel. Sie werden an bedürftige Familien mit Kindern im Alter von bis zu 15 Jahren für Zwecke wie die Anschaffung von Bekleidung oder auch für Mitgliedsbeiträge oder Kursgebühren ausgezahlt, wenn eine Mitgliedsorganisation des dpw einen entsprechenden Gutschein ausgestellt hat.

Weitere Auskünfte oder Rückfragen gern telefonisch oder per Mail.

 

Förderprogramm „selbeR. machen“

Förderprogramm „selbeR. machen“

Das Förderprogramm „selbeR. machen zielt darauf ab, Berliner Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten zum Ausprobieren handwerklich-kreativer Tätigkeiten bzw. Erlernen praktischer Fähigkeiten zu eröffnen und sie so bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen. Darüber hinaus geht es um solche Aspekte wie die Stärkung der Eigeninitiative, Kreativität, (Sozial)Kompetenz, nicht zuletzt auch um Nachhaltigkeit.

Das Förderprogramm „selbeR. machen umfasst zwei Fördersäulen, in deren Rahmen Zuschüsse beantragt werden können:

  1. Mit Deiner Idee geht mehr!“: Das seit einigen Jahren im Bezirk Pankow erprobte Programm ist ausgeweitet worden und nun für Antragsteller aus allen Berliner Bezirken zugänglich.
  2. Der „ReparierFonds“ wurde neu aufgelegt. WARUM? Überall gibt es Gebrauchsgegenstände, die irgendwann kaputt gehen. Viele lassen sich unter fachkundiger Anleitung auch von Nichtfachleuten wieder nutzbar machen. Das ist oft mit handwerklichen Tätigkeiten verbunden, die Jugendliche ansonsten kaum noch so gezielt ausführen. Zudem bedeutet Reparieren, Ressourcen zu schonen und Einfluss auf das Konsumverhalten zu nehmen.

      Mit dem Teilprogramm „Repair-Cafe & Schule“, zunächst  mit 25 000       Euro ausgestattet, soll die Etablierung eines Formates befördert werden, das zunehmend in der Nachbarschafts- und Gemeinwesenarbeit verbreitet ist, dabei vielfältige Ansätze für die berufliche Orientierung von Jugendlichen bietet und somit auch an Schulen seinen Platz finden könnte.

Programmzeitraum:    2017 – 2019

Gesamtvolumen:        bis zu 80 000 Euro jährlich (je Säule bis zu 40 000 Euro)

Förderhöhe:               bedarfsorientiert, projektbezogen bis zu 4 000 Euro jährlich (in Ausnahmefällen bis zu 6 000 Euro) 

Förderfähige Kosten:  Sachmittel, also beispielsweise Material, Werkzeug, Gerätemiete, und Personalkosten für die Projektumsetzung (Anleitung)

Förderzeitraum:          bedarfsorientiert, im Einzelfall bis zu drei Jahren

Antragsteller:              gemeinnütziger Träger (z.B. Förderverein der Schule, Trägerverein JFE)

Antrag:                       kurze Projektbeschreibung (was soll wie passieren, worin besteht das Ziel, welche Teilnehmer/innen, Zeitplan), Finanzplan sowie Unterlagen zum Antragsteller (Satzung, Auszug aus dem Vereinsregister sowie Nachweis der Gemeinnützigkeit in jeweils aktueller Ausführung)

Die Antragstellung ab sofort möglich, bitte die Einzelinformationen berücksichtigen

 

Fördersäule 1 „Mit Deiner Idee geht mehr!“

Programmschwerpunkt: kreative Projekte, bei denen sich Berliner Jugendliche in ihrem Umfeld engagieren wollen - so in Richtung gestalten, umbauen, herstellen, gärtnern, malern ..., und wo nach Abschluss etwas sichtbar, nutzbar bleibt

Antrag:        Projektbeschreibung, illustriert durch einen Entwurf, eine Skizze, Fotos oder ein Modell; Finanzplan, Unterlagen zum Antragsteller (s.o.)

Antragstellung: laufend möglich

HINWEIS             Hilfreich ist, im Vorfeld abzuklären, ob bei der Umsetzung etwas Besonderes beachten werden muss (z.B. Genehmigung)

Die Projektakteure sind alljährlich im April eingeladen, bei einer Veranstaltung auf dem Pfefferberg im Rahmen der Berliner Stiftungswoche ihre Vorhaben, den erreichten Stand und vielleicht auch schon Ergebnisse zu präsentieren. Während der Veranstaltung wird ein Preis verliehen.

 

Fördersäule 2 „ReparierFonds“

Programmschwerpunkt: längerfristige, mehrtägige bzw. sich wiederholende Aktivitäten, die Reparieren mit beruflicher Orientierung von Jugendlichen, vor allem von benachteiligten Jugendlichen, verknüpfen

Wesentliche inhaltliche Aspekte

  • Vermittlung handwerklich-technischer Kompetenzen durch Reparieren
  • Vermittlung von Kenntnissen im Hinblick auf handwerklich-technische Berufsbilder
  • Nach Möglichkeit Aufbau von Kontakten ins Umfeld/zu Firmen
  • Verknüpfung der Tätigkeiten mit Fragen des Konsumverhaltens

Die konkrete Einbettung/Umsetzung des Anliegens bleibt den Schulen bzw. Projektträgern entsprechend ihren Bedarfen und Möglichkeiten überlassen.

Antragstellung: laufend möglich

Teilprogramm „Repair-Cafe & Schule“

Schwerpunkt: Projektkonzepte, die die Idee des Repair-Cafes auf Schule übertragen und bedarfsbezogen ausgestalten

Zielgruppe:      insbesondere für Angebote an ISS und Gemeinschaftsschulen bzw. deren Schüler/innen

Antragstellung: Vorzugsweise werden längerfristige, kontinuierliche Angebote gefördert. Der Projektstart sollte dabei möglichst zu Schuljahresbeginn, spätestens nach den Herbstferien erfolgen.

HINWEIS:       Bei Bedarf können interessierte Schulen/Träger eine fachliche Beratung zur Projektkonzipierung erhalten.

Vorgesehen ist mindestens einmal jährlich ein Erfahrungsaustausch der geförderten Projekte.

 

Anträge können ab sofort unter nachstehender Adresse eingereicht werden:

Stiftung Pfefferwerk

Fehrbelliner Str. 92

10119 Berlin

 

PS Rückfragen bitte an M. Haertel unter 030/ 673 054 54 oder per Mail an info@stpw.org

 

 

 

META - Minorities Groups Education Through Arts

Gefördert aus dem Programm ERASMUS+, arbeitet die Stiftung Pfefferwerk seit dem 1.11.2015 über 30 Monate gemeinsam mit Partnern aus Belgien und Italien daran, sichtbar zu machen, dass und wie kulturelle Angebote vor allem an Grundschulen die Integration ethnischer Minderheiten und das Miteinander verschiedener Nationalitäten befördern. Ein wichtiges Ziel besteht darin, anhand der Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen Einfluss auf bildungspolitische Diskussions- und Entscheidungsprozesse zu nehmen.

Weitere Informationen, darunter demnächst auch eine deutsche Fassung der Kurzfassung der Methodologie, enthält die Webseite  http://www.meta-project.eu

 

AKTUELLES

Nach zweijähriger Arbeit gab es nun auch in Berlin Gelegenheit, Erfahrungen, Ergebnisse und theoretische Schlussfolgerungen aus dem Projekt vorzustellen als auch in die praktische Erprobung einzusteigen.

Am 29. Januar 2018 sprach Prof. Umberto Margiotta/Ca’ Foscari University, Fondazione Nazionale Collodi zum Thema „Developing intercultural competences through art – Ansätze, Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Projekt „Minorities Education Through Art (META)“, gefolgt von einer intensiv geführten Podiumsdiskussion.

Gilda Esposito, PhD University of Florence, gestaltete am 30. Januar 2018 mit den Teilnehmer/innen aus Syrien, Irak, Mexiko, Peru, Italien, Spanien, Schottland, Finnland, Dänemark, Kroatien und Deutschland einen sehr lebendigen Workshop, der sich mit der Frage  “How can arts-based learning contribute to inclusion in European classrooms?” befasste.

 

IN VORBEREITUNG

Unter Federführung der Universität Florenz wird nach Auswertung der Pilotphase an einem White Paper mit Handlungsempfehlungen gearbeitet. Derzeit wird die inzwischen in Kurzfassung vorliegende Methodologie nochmals überprüft und im Verlauf des Jahres 2018 in Buchform veröffentlicht.

Die Abschlusskonferenz des Projekts findet Ende April 2018 in Brüssel statt.

 

RÜCKBLICK

Analyse und Auswertung erfolgreicher Praxisprojekte

Im ersten Schritt des Projektes ging es darum, aus vielen europäischen Ländern erfolgreiche praktische Beispiele aus dem formalen und non-formalen Lernen aller Altersgruppen, besonders aber mit Kindern und Jugendlichen, zusammenzutragen und eine Best-Practice-Sammlung zusammenzustellen. Die Praxisbeispiele wurden nach vereinbarten Kriterien ausgewertet, die Ergebnisse und Empfehlungen flossen in einen Auswertungsbericht, der in englischer Sprache erstellt wurde und auf der Projektwebseite abrufbar ist. Dort fanden auch grundlegende Informationen zum nationalen und europäischen Kontext Eingang.

Nach Abschluss der Auswertung der bisher vorliegenden beispielhaften Projekte entwickelte die Partnerschaft unter Leitung von Prof. U. Margiotta und Prof. G. Gobbo eine Methodologie, die anschließend von Praktiker/innen, sowohl Künstler/innen als auch Pädagoginnen, in einem gemeinsamen Praxistraining erprobt und erweitert wurde.

Expert/innengespräch

Am 8. Juni 2016 traRTfen sich mehr als 20 Expert/innen aus Politik, Verwaltung, Schule und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf dem Pfefferberg zu einem Austausch über Integration und Teilhabe durch kulturelle Bildung an Schule. Dem Input  von Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan von der Universität Duisburg-Essen folgte eine engagiert geführte Debatte, in der die Teilnehmer/innen aus ihrer jeweiligen Perspektive Hindernisse, wesentliche Problemlagen und Handlungsbedarfe benannten. Dabei wurde einmal mehr die Komplexität dieser Thematik deutlich und das Erfordernis, auf verschiedenen Ebenen an Lösungsansätzen zu arbeiten.

Unter nachfolgendem Link ist auch ein Video abrufbar, das einen Eindruck von der Debatte vermittelt:

http://www.youtube.com/watch?v=fqHoHqLHK_8

ADVOCACY TRAINING

15 Akteure aus den Bereichen Bildung, Kultur und Jugendarbeit kamen am 21. Juni 2017 auf dem Pfefferberg zusammen, um sich in Theorie und Praxis mit dem Thema ADVOCACY zu beschäftigen. Bislang wird dafür hierzulande meist noch synonym der Begriff Lobbyarbeit verwendet.

Im Verlauf des Workshops erfuhren die Teilnehmer/innen mehr über solche Aspekte wie Politikzyklus und Wirkungskette von Advocacy, sie lernten erfolgreiche Beispiele aus dem In- und Ausland kennen, diskutierten angeregt über Kreisläufe, Aufgaben, Ressourcen. Schließlich befassten sie sich unter fachkundiger Anleitung von Moderator Jochen Butt-Posnick mit spezifischen Herausforderungen in ihrer Organisation bzw. bei ihrem Projekt.

Pilotphase

Die mehrmonatige Pilotphase wurde in vier Ländern (neben den Partnerländern war Spanien beteiligt) durchgeführt. In Berlin beteiligten sich daran die Carl Kraemer Schule im Wedding mit drei Klassen und eine Klasse an Kurt Tucholsky Schule in Moabit. Erprobt wurde die META-Methodologie, die im Rahmen der Partnerschaft unter Einbeziehung der Ergebniss der Best-Practice-Analyse unter Federführung italienischer Wissenschaftler/innen der Universität Florenz und der Fondazione Carlo Collodi entwickelt wurde. Zum Abschluss besuchte Prof. Giovanna del Gobbo von der Universität Florenz die Schulen.

Hier einige anschauliche Impressionen und Reflektionen aus der Pilotphase an der Carl Kraemer Schule

https://www.youtube.com/watch?v=rwlwMuqwNPQ

 

Nominierung Deutschen Engagementpreis 2014

Wir waren nominiert

Völlig überraschend für die Akteure wurde die Stiftung Pfefferwerk auf Vorschlag von Justizsenator Heilmann für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert.

In der Begründung für den Nominierungsvorschlag des Senators heißt es: "Sie haben in diesem Jahr die 5. Berliner Stiftungswoche mitgestaltet und eine Gemeinschaftsaktion zur größeren Sichtbarkeit des vielfältigen Engagements in Berlin unterstützt." Gemeint ist damit die Preisverleihung des Wettbewerbs "Mit Deiner Idee geht mehr!" Und weiter enthält sie seinen Dank dafür, dass " .. Sie sich in Berlin so aktiv einsetzen und das Stadtleben mit Ihrer Stiftungstätigkeit bereichern!"

Zwar gehören wir am Ende nicht zu den Preisträgern, freuen uns aber dennoch über die Wertschätzung unserer Arbeit und danken ebenfalls.

Pfefferberg-Broschüre

Schon seit den 1990ern ist der Pfefferberg vor allem als Kulturstandort bekannt. Dabei hat sich in jüngster Zeit nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen viel verändert. In dem denkmalgeschützten Ambiente findet man heute ein sehr vielfältiges Spektrum kultureller Aktivitäten und Dienstleistungen. Doch auch aus der Vergangenheit lässt sich Interessantes und Spannendes berichten.

Illustriert mit vielen Fotos hat die Stiftung Pfefferwerk deshalb auf 80 Seiten Geschichte und Gegenwart der ehemaligen Brauerei, der ersten im heutigen Prenzlauer Berg, neu zusammengestellt.
Diese Broschüre ist direkt bei der Stiftung Pfefferwerk erhältlich.

Mail: info@stpw.org
Fax: 030/ 67 30 54 56

Weitere Projekte auf dem Pfefferberg

Ein Tag der Inspiration, Interaktion, Inklusion

Das Leben ist (k)ein Spiel - das setzten rund vierzig vorwiegend junge Schauspielbegeisterte aus Pankow in seiner Ambivalenz eindrucksvoll in Szene, als sie sich am 23. September 2015 auf dem Pfefferberg trafen.

In vier parallelen Workshops näherten sie sich erst spielerisch dem Thema, improvisierten, erprobten verschiedene Techniken und entwickelten dann themenbezogen kleine Episoden. Die öffentliche Präsentation am Abend ließ bei aller Spielfreude auch Fragen und Ängste deutlich werden – Theater im besten Sinne also, das Schüler/innen, darunter solche mit Beeinträchtigungen, Jugendliche und zugewanderte Erwachsene mit Schwierigkeiten beim Start ins Erwerbsleben sowie Schauspielstudent/innen am Ende nur eines Workshoptages gemeinsam auf die Bühne brachten.

Zwischenzeitlich schaute Stefan Liebich, MdB, bei den Akteuren vorbei. Er überreichte einen Scheck über 350 € für das Kooperationsprojekt von Stiftung Pfefferwerk, den Schauspielschulen art of acting und Freie Akademie Berlin sowie der Kurt-Tucholsky-Schule, dem Förderzentrum Schule an der Heide (in Zusammenarbeit mit dem Projekt Inklusion im Kiez der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH), der JOBLINGE gAG Berlin und der OASE Pankow e.V., das im Rahmen der Pankower Theatertage stattfand. Wiederholung unbedingt erwünscht, so das einhellige Resümee von Beteiligten und Zuschauer/innen.

Schüler/innen gestalteten Tag des offenen Denkmals

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 12. September lief auf dem Pfefferberg anders ab als sonst. Schüler/innen der Kurt-Schwitters-Schule führten diesmal die Besucher/innen über das Gelände und erläuterten ihnen neben der Geschichte des Ortes auch anschaulich Berufsbilder, die heute und früher auf dem ehemaligen Brauereigelände anzutreffen waren.

Ihr Wissen hatten sie sich im Verlauf einer Projektwoche im Juli erarbeitet, die die Stiftung Pfefferwerk, Museum Pankow, Denk mal an Berlin e.V. und Kurt-Schwitters-Schule gemeinsam konzipiert hatten. Dabei beschäftigten sie sich in Arbeitsgruppen mit solchen Themen wie Denkmalpflege/Baugeschichte, Nutzungsgeschichte, Brauereiwesen und informierten sich dabei auch über einzelne Berufe und Ausbildungsgänge.

Praktische Unterstützung und Tipps gaben u.a. Auszubildende der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, Künstler/innen des MEINBLAU e.V., Ch. Riese vom Pfefferbett Hostel, Braumeister Th. Schoppe vom Pfefferbräu, A. Kranhold und A. Stellwag von der Pfefferberg Entwicklungs GmbH & Co. KG, Herr Matthes, Herr Pritzkow und Herr Zabel.

Allen Beteiligten nochmals herzlichen Dank für die gelungene Kooperation.