pfefferberg

Über uns

Die Stiftung Pfefferwerk wurde 1999 gegründet und im Mai 2000 als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts durch die Senatsverwaltung für Justiz des Landes Berlin staatlich anerkannt.

Stiftungsvermögen ist die Immobilie Pfefferberg, die Pachteinnahmen aus der ehemaligen Brauerei im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg bilden die wesentliche finanzielle Basis der Arbeit. Darüber hinaus werden Drittmittel und Spenden eingeworben (dabei gibt es keine Zuwender, die mehr als zehn Prozent der Einnahmen zur Verfügung stellen).

Auf dieser Grundlage können eigene Vorhaben durchgeführt sowie in wachsendem Maße Initiativen und Projekte anderer gemeinnütziger Träger unterstützt werden, die im Rahmen der Förderbereiche der Stiftung tätig sind. Weitere Voraussetzung für eine Zuwendung ist, dass diese Projekte neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen oder am Arbeitsmarkt Benachteiligten den Einstieg ins Erwerbsleben erleichtern.

Die Stiftung Pfefferwerk hat sich der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Über uns enthält deshalb auch alle diesbezüglich geforderten Informationen.

Die Stiftung Pfefferwerk ist alleinige Gesellschafterin der
Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH. Sie ist Mitglied im Deutschen PARITÄTischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V., im Bundesverband Deutscher Stiftungen sowie von REVES, dem Europäischen Netzwerk der Städte und Regionen für Sozialökonomie mit Sitz in Brüssel.

Die Gemeinnützigkeit der Stiftung Pfefferwerk wurde vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin zuletzt mit Schreiben vom 28. Februar 2020 für das Geschäftsjahr 2018 bestätigt.

Förderkreis

Seit der Gründung der Stiftung Pfefferwerk bringt sie ihre Ressourcen dafür ein, Vielfalt zu befördern und den sozialen Zusammenhalt im Gemeinwesen zu stärken. Neben den Erbpachtzinsen und Zuwendungen fließen Spenden in die fördernde und operative Arbeit.

Eine neue, zentrale Säule für die Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit ist der Förderkreis, dem sich Privatpersonen, Firmen und Institutionen anschließen können.

Die regelmäßigen Spenden bewirken:

die Ausweitung der Fördertätigkeit in Berlin und

den Ausbau des (sozio)kulturellen Engagements der Stiftung Pfefferwerk auf dem Pfefferberg

 

Die Mitglieder im Förderkreis

erhalten regelmäßig Informationen über die aktuellen Aktivitäten der Stiftung Pfefferwerk,

werden zu den Veranstaltungen eingeladen, die die Stiftung Pfefferwerk durchführt,

können auf Wunsch geförderte Projekte und die Akteure vor Ort persönlich kennenlernen,

können sich an der Vergabe eines Preises beteiligen, den der Förderkreis jährlich verleiht.

Wenn auch Sie die Stiftungsarbeit regelmäßig unterstützen möchten, senden Sie uns bitte eine Mail oder füllen einfach den Flyer aus.

Herzlichen Dank

Stiftungszwecke

Gemäß ihrer Verfassung verfolgt die Stiftung Pfefferwerk folgende sechs Stiftungszwecke:

  • Umweltschutz
  • Denkmalschutz
  • berufliche Bildung und Volksbildung
  • generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit (darunter Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, Wohlfahrtspflege, mildtätige Zwecke)
  • Kultur
  • Völkerverständigung.

 

Organe

Gemäß Verfassung der Stiftung Pfefferwerk führt ein aus zwei Mitgliedern bestehender Vorstand, beide im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses, die Geschäfte der Stiftung.

Dem Stiftungsvorstand gehören an:

  • Margitta Haertel, Vorsitzende des Stiftungsvorstands
  • Karin Scheurich, stellv. Vorsitzende des Stiftungsvorstands

Der ehrenamtlich tätige Stiftungsrat bildet das Aufsichtsgremium und beschließt Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung. 

Dem Stiftungsrat gehören an:

  • Christine Keil, Bezirksstadträtin Pankow a.D., Vorsitzende des Stiftungsrates
  • Claudia Nier, Architektin, stellvertretende Vorsitzende
  • Rona Tietje, Bezirksstadträtin Pankow
  • Norbert Ellermann, Rechtsanwalt und Steuerberater
  • Günther Öchsner, Diplom-Volkswirt.
Verfassung

Die Verfassung als Download.

Stiftung Pfefferwerk in Zahlen
Stiftung Pfefferwerk Berlin    
       

A. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2018

 
           
          Geschäftsjahr
        Euro Euro
           
1. Umsatzerlöse (Einnahmen aus Erbpacht)   283.054,50
           
2. Sonstige betriebliche Erträge   17.422,52
  a)   Erträge aus der Auflösung von Sonderposten    
  b)   sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit    
  c)   Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen    
  d)   Zuwendungen    
  e)   Spendeneingänge    
  f)   Sonstige Erträge    
           
3. Materialaufwand    
      Aufwendungen für bezogene Leistungen   380,80
           
4. Personalaufwand    
  a)   Löhne und Gehälter 49.080,01  
  b)   Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 12.755,06 61.835,07
5. Abschreibungen    
      auf immatrielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen  250,00  
          250,00
           
6. Satzungsgemäße Förderungen    
      Aufwand für Förderungen 243.532,00  
      andere 31.257,26    
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   274.789,26
           
           
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   36.987,71
           
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   2.845,32
           
10. Steuern  vom Einkommen und Ertrag   0,00
           
11. Jahresfehlbetrag   2.635,72
           
           

B. Personal- / Beschäftigungsstruktur

Im Jahr 2018 waren die beiden Vorstandsmitglieder mit insgesamt 0,95 VZ fest bei der Stiftung Pfefferwerk angestellt (davon ein Minijob),

Zusätzlich waren eine Mitarbeiterin projektbezogen bis zum 31.08. 2018 und erneut ab 01.11.2018 auf Minijobbasis beschäftigt.

Darüber hinaus werden bei Bedarf gelegentlich in geringem Umfang Honoraraufträge vergeben.

Weitere Beschäftigungsverhältnisse bestehen nicht.

C. Bilanz 2018

Bilanz 2018.pdf

Flyer

Unser aktueller Flyer.

Jahresbericht 2018

Bericht über die Tätigkeit der Stiftung Pfefferwerk im Jahr 2018

Vorbemerkungen

Die Tätigkeit der Stiftung Pfefferwerk erfolgte im Berichtszeitraum weiterhin auf der Grundlage der im Jahr 2000 genehmigten Verfassung und nachfolgender Änderungen mit Stand von November 2010 sowie den Geschäftsordnungen von Stiftungsrat und Vorstand, beide ebenfalls aus dem Jahr 2000. Gemäß Verfassung bestehen sechs Stiftungszwecke, die durch fördernde und operative Tätigkeiten zu erfüllen sind. Auf Beschluss des Stiftungsrates lag der Schwerpunkt auch im Jahr 2018 auf den Stiftungszwecken berufliche Bildung und Volksbildung sowie generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit.

Im Berichtszeitraum wurden die Stiftungszwecke im Besonderen dadurch erfüllt, dass projektbezogen Zuwendungen ausgereicht wurden. Auf der Basis der Grundsätze der Förderung und der Förderrichtlinien in der jeweils am 26.09.2011 verabschiedeten Fassung bewilligte die Stiftung Pfefferwerk aus eigenen Mitteln für 61 Projekte gemeinnütziger Träger und vier bedürftige Einzelpersonen bzw. ihre Familien Fördermittel/Zuschüsse in Höhe von insgesamt 243.532,00 Euro. Den zahlenmäßig größten Anteil hatte der Stiftungszweck berufliche Bildung und Volksbildung mit 28 Projekten und einem Gesamtfördervolumen von 107.480,00 Euro. Für Aktivitäten, die dem Stiftungszweck generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit zuzuordnen sind, stellte sie gemeinnützigen Trägern im Jahr 2018 ebenfalls mehr als 100.000,00 Euro zur Verfügung. Hierbei ist noch anzumerken, dass die bezuschussten Projekte zwar jeweils einem Stiftungszweck zugeordnet wurden, tatsächlich aber aufgrund der Inhalte bzw. Zielgruppe häufig mehrere erfüllten. Eine detaillierte Einzelaufstellung aller ausgereichten Förderungen befindet sich im Anhang.

Weiter ist festzustellen, dass sowohl die 35 geförderten Projekte, die schwerpunktmäßig für bzw. mit Kindern und Jugendlichen entwickelt und umgesetzt worden sind, als auch die 26 Projekte, die sich vor allem an die Altersgruppe der Erwachsenen richteten, unter den Teilnehmenden bzw. Begünstigten einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund verzeichneten, darunter viele mit aktueller Fluchterfahrung. Einige der Projekte zielten speziell auf die Verbesserung der Integration von Langzeitarbeitslosen und von Menschen mit Beeinträchtigungen ab.  

Regional betrachtet, fand etwa jedes Vierte der von der Stiftung Pfefferwerk 2018 unterstützten Projekte im Bezirk Pankow statt, jedes Sechste war im Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg angesiedelt. Jeweils mehrere Zuwendungen reichte die Stiftung Pfefferwerk darüber hinaus auch für Vorhaben gemeinnütziger Träger in den Bezirken Neukölln, Spandau, Treptow/Köpenick und Lichtenberg sowie für berlinweit ausgerichtete Projekte aus.

Zusätzlich zu den ausgereichten Fördermitteln wendete die Stiftung Pfefferwerk in allen sechs Stiftungszwecken Personal- und Sachkosten für operative, eigene Aktivitäten auf. Neben der Beteiligung an zwei wesentlich aus dem Programm ERASMUS+ finanzierten Projekten war der Fokus in dem Kontext besonders auf den Standort Pfefferberg gerichtet. Deshalb führte die Stiftung Pfefferwerk auf dem Gelände mehrere Veranstaltungen durch, darunter im Rahmen des Projekts „Minorities Education Through Arts“ und als Beitrag im Programm für Berliner Schülerinnen und Schüler zum Europäischen Kulturerbejahr.

Einer der Höhepunkte des Berichtsjahres war, dass der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss die Stiftung Pfefferwerk einlud, das Modell Pfefferberg/Stiftung Pfefferwerk und die bisherige Entwicklung im Rahmen seiner Veranstaltung zum Europäischen Tag der Sozialökonomie am 4. Juni 2018 in Brüssel als inspirierendes, erfolgreiches Praxisbeispiel vorzustellen. Einen weiteren Höhepunkt bildete auch im Jahr 2018 die Präsentation der im eigenen Förderprogramm „Mit Deiner Idee geht mehr!“ geförderten Projekte während der Berliner Stiftungswoche.

Administration

1. Organe der Stiftung

1.1. Stiftungsrat

Der Stiftungsrat war ehrenamtlich tätig. Die Mitglieder kamen im Berichtszeitraum zu drei ordentlichen Sitzungen zusammen und erhielten dafür eine Aufwandsentschädigung. Bei Bedarf fanden weitere Gespräche einzelner Mitglieder des Rates mit dem Vorstand statt.

Dem Stiftungsrat gehörten im Jahr 2018 folgende Mitglieder an:

  • Claudia Nier (Architektin) - bis zum 03.12.2018 Vorsitzende des Stiftungsrates, danach stellvertretende Vorsitzende;
  • Christine Keil (bis 10/2016 Bezirksstadträtin) - seit dem 03.12.2018 Vorsitzende des Stiftungsrates;
  • RA Norbert Ellermann (Steuerberater);
  • Günther Öchsner (Dipl.Volkswirt);
  • bis zum 03.12.2018: Reinhard Kraetzer (Abteilungsleiter, Bezirksbürgermeister a.D.), - stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates;
  • seit dem 03.12.2018: Rona Tietje (Bezirksstadträtin Pankow).

1.2. Vorstand

Den geschäftsführenden Vorstand bildeten weiterhin Margitta Haertel, Vorsitzende des Vorstands, und als stellvertretende Vorsitzende Karin Scheurich. Er hat im Haus 12 auf dem Pfefferberg (Schönhauser Allee 176/ Christinenstraße 18-19) seinen Sitz.

2. Mitgliedschaften

Im Berichtszeitraum setzte die Stiftung Pfefferwerk die Mitgliedschaften im Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. fort. In diesem Rahmen war sie auf dem Berliner Stiftungstag und auf dem bundesweiten Treffen in Nürnberg vertreten. Sie beteiligte sich an der Berliner Stiftungswoche und nahm an thematischen Fachveranstaltungen teil. Im September traf sich das Stiftungsnetzwerk Bildung auf dem Pfefferberg zu seinem Bundestreffen. 

Fortgeführt wurden auch die Mitgliedschaften im Europäischen Netzwerk der Städte und Regionen für Sozialökonomie (REVES) sowie im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V., wobei M. Haertel erneut im Wahlausschuss tätig wurde. Stellvertretend für den Pfefferberg nimmt die Stiftung Pfefferwerk die Mitgliedschaft bei der Europäischen Route der Industriekultur, ERIH e.V., wahr.

Operative und fördernde Tätigkeit

Gemäß ihrer Verfassung ist die Stiftung Pfefferwerk sowohl fördernd als auch operativ in den Bereichen Umweltschutz, Denkmalschutz, berufliche Bildung und Volksbildung, generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit (darunter Jugendhilfe, Altenhilfe, Wohlfahrtspflege, mildtätige Zwecke gemäß § 53 Abgabenordnung), Kultur und Völkerverständigung tätig und verbindet das mit dem Anspruch, die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze zu befördern, arbeitsmarktpolitische Aktivitäten zu unterstützen und/oder die Chancen Benachteiligter auf eine Integration in das Erwerbsleben zu verbessern.

1. Umweltschutz

In diesem Stiftungszweck bewilligte die Stiftung Pfefferwerk 2018 zwei gemeinnützigen Trägern Zuschüsse für Projekte, wo vorwiegend benachteiligte Menschen mit Blick auf ihre Lebensumwelt gärtnerisch tätig wurden, und einem weiteren gemeinnützigen Träger eine Zuwendung für ein Projekt im Bereich Umweltbildung / -erziehung (gesamt 8.500,00 Euro).

Operativ beteiligte sie sich an der Vorbereitung und Finanzierung der Fachtagung „Klimaschutz an Schulen“, einer Weiterbildung für Lehrer/innen an Berliner Schulen, die im Oktober auf dem Pfefferberg stattfand.

2. Denkmalschutz

Auch im Jahr 2018 reichte die Stiftung Pfefferwerk einen Zuschuss an den gemeinnützigen Denk mal an Berlin e.V. als Beitrag zur Finanzierung von Workshops bzw. Projektwochen aus, die in Kooperation von sieben bezirklichen Museen mit jeweils einer Bildungseinrichtung im Vorfeld des Tags des offenen Denkmals und in den Herbstferien stattfanden.

Als eigene Aktivität in dem Stiftungszweck realisierte sie Führungen für interessierte Besucher/innen aus dem In- und Ausland auf dem Pfefferberg-Gelände zur Geschichte und Entwicklung des Areals, darunter drei Führungen zum Tag des offenen Denkmals.

Aufgrund der Aufnahme des Pfefferbergs in die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) Ende 2017 nahm die Stiftung Pfefferwerk im April 2018 am Treffen der ERIH-Standorte in Deutschland teil. Auf Initiative der Stiftung Pfefferwerk wurde der Pfefferberg Anfang 2018 zudem in die Route der Industriekultur Berlin aufgenommen, vorerst mit dem Status eines Partners. In diesem Kontext beteiligte sich die Stiftung Pfefferwerk, unterstützt von anderen Pfefferberg-Akteuren, mit einem speziell entwickelten Workshopangebot am Programm für Berliner Schülerinnen und Schüler zum Europäischen Kulturerbejahr (ECHY). Ganzjährig bestand ein reger Austausch mit dem Berliner Zentrum für Industriekultur (bzi), das in Berlin federführend für beide Routen der Industriekultur ist.

3. Berufliche Bildung und Volksbildung

3.1. Bei der Vergabe von Fördermitteln legte die Stiftung Pfefferwerk einen Schwerpunkt auf die Bezuschussung von Angeboten zur Unterstützung der beruflichen Orientierung, die gemeinnützige Träger für benachteiligte Jugendliche konzipieren und durchführen:

  • Im Rahmen des 2017 entwickelten Förderprogramms selbeR.machen bewilligte sie im Jahr 2018 in der Fördersäule Mit Deiner Idee geht mehr! Zuwendungen für drei Projekte (11.450,00 Euro) und in der Fördersäule ReparierFonds für acht Projekte (25.500,00 Euro).
  • Darüber hinaus bewilligte die Stiftung Pfefferwerk zur Unterstützung der beruflichen Orientierung von benachteiligten Jugendlichen Zuschüsse für weitere fünf Projekte.
  • Fünf weitere Projekte wurden gefördert, damit benachteiligte Kinder und Jugendliche ihre Lernergebnisse verbessern und dafür kostenfrei Angebote zur Nachhilfe und/oder Sprachförderung nutzen können.

3.2. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Förderung von Angeboten gemeinnütziger Träger, die darauf abzielen, die Chancen benachteiligter Erwachsener auf den Einstieg ins Erwerbsleben zu verbessern. Für fünf solcher Projekte stellte die Stiftung Pfefferwerk 2018 Zuschüsse in Höhe von insgesamt 17.330,00 Euro zur Verfügung.

Im Zuge ihrer operativen Aktivitäten engagierte sich die Stiftung Pfefferwerk auch 2018 für die Weiterentwicklung der Idee, das Thema Reparieren mit Berufsorientierung an Schulen zu verknüpfen. Dazu organisierte sie u.a. ein Netzwerktreffen auf dem Pfefferberg.

Im Kontext des Projekts „Minorities Education through Arts“ (META) realisierte sie über die im Projektantrag geplanten Maßnahmen hinaus eine Vorlesung von Prof. Margiotta/Universität Venedig mit anschließender Fachdiskussion auf dem Pfefferberg, zu der sich mehr als 30 interessierte Akteure einfanden.    

Weiter informierte die Stiftung Pfefferwerk auch 2018 auf Veranstaltungen und in Gesprächen Expert/innen verschiedener Fachrichtungen und andere Interessierte über das Stiftungsmodell.

4. Generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen bei der (weiteren) Integration von Menschen mit aktuellem Fluchthintergrund war im Berichtszeitraum der Fokus der Arbeit in diesem Stiftungszweck in besonderem Maße auf den Bereich der Wohlfahrtspflege gerichtet.  

4.1       Kinder- und Jugendhilfe

Die Stiftung Pfefferwerk vergab 2018 einen Zuschuss in Höhe von 5.000,00 Euro als Kofinanzierung für ein mehrjähriges Projekt des gemeinnützigen Wir im Brunnenviertel e.V., bei dem engagierte Jugendliche, die meisten von ihnen mit Migrationshintergrund, Bildungs- und Freizeitangebote für geflüchtete Jugendliche realisieren.

4.2       Wohlfahrtspflege

Im Jahr 2018 bewilligte die Stiftung Pfefferwerk Zuwendungen für insgesamt 22 Projekte gemeinnütziger Träger, die in diesem Bereich angesiedelt waren. Somit konnte sie vielfältige, teils niedrigschwellige Bildungs-, Beratungs- und Beschäftigungsangebote ermöglichen bzw. unterstützen. Die geförderten Projekte spiegelten einerseits ein breites Spektrum an Bedarfen und Voraussetzungen bei unterschiedlichen Ziel- und Altersgruppen, andererseits ein hohes zivilgesellschaftliches Engagement vielerorts in Berlin.

Operativ wurde die Stiftung Pfefferwerk im Berichtszeitraum u.a. tätig, indem sie im Beirat von zwei Projekten mitarbeitete, die wesentlich aus dem Programm „Partnerschaft, Entwicklung, Beschäftigung“ finanziert werden. Das zentrale Anliegen beider Projekte besteht darin, Erwerbslose zu qualifizieren und (wieder) in Beschäftigung zu bringen. Träger sind die gemeinnützigen Organisationen WeTeK Berlin gGmbH und emPATI gGmbH.

Seit Oktober 2018 arbeitet die Stiftung Pfefferwerk in dem von der Universität Florenz konzipierten und aus dem Programm ERASMUS+ finanzierten Projekt „Manifest für inklusives Lernen“ mit, das darauf abzielt, die Zugangsmöglichkeiten von Geflüchteten, aber auch von anderen Menschen mit Migrationshintergrund zu Bildung zu verbessern.    

4.3       Mildtätige Zwecke

Aus eigenen Mitteln unterstützte die Stiftung Pfefferwerk 2018 zwei bedürftige Jugendliche bzw. ihre Familien jeweils kontinuierlich bei der Finanzierung des monatlichen Eigenanteils für den Besuch einer freien Schule. Ebenfalls längerfristig gewährte sie einem jungen Gehörlosen einen Zuschuss zur Miete eines Arbeitsplatzes in einem Co-Working-Space. Darüber hinaus unterstützte sie einen jungen Mann aus Afghanistan einmalig bei der Finanzierung eines zusätzlichen Deutschkurses und so bei der Weiterführung seiner Ausbildung.

Aus dem Programm „KinderZukunft“ des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Berlin e.V. bzw. seiner Stiftung für den Bezirk Pankow gab die Stiftung Pfefferwerk im Berichtszeitraum einen Betrag von 5.916,09 Euro weiter, der 79 bedürftigen Kindern bzw. deren Familien zu Gute kam.

5. Kultur

Drei der fünf Zuwendungen im Rahmen des Stiftungszwecks Kultur, deren Gesamthöhe  sich im Berichtszeitraum auf 16.342,00 Euro belief, wurden an den gemeinnützigen Träger WeTeK Berlin gGmbH ausgereicht. Sie dienten der Kofinanzierung von Beratungs- und Qualifizierungsangeboten für Kreative und Künstler/innen. Die beiden anderen Zuwendungen kamen unmittelbar in gemeinnützigen Vereinen organisierten Künstler/innengruppen zugute, die versuchen, im Arbeitsmarkt Kultur anzukommen.

Im Zuge der operativen Arbeit organisierte die Stiftung Pfefferwerk zusätzlich zu den im Projektantrag geplanten Maßnahmen des Projekts „Minorities Education through Arts“ einen Vermittlungsworkshop, bei dem Dr. Gilda Esposito/Universität Florenz rund 20 in Berlin lebende Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Herkunft an die im Projekt erarbeiteten Methoden heranführte. 

6. Völkerverständigung

Im Berichtszeitraum vergab die Stiftung Pfefferwerk an den gemeinnützigen Verein Deutsch-Armenische Initiative e.V. einen Zuschuss in Höhe von 4.200,00 Euro für gemeinsame Freizeit- und Integrationsangebote von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten (einschließlich Sprachförderung).

Über den vorgesehenen Projektrahmen hinaus arbeitete die Stiftung Pfefferwerk an der Umsetzung des aus dem Programm ERASMUS+ geförderten Projekts „Minorities Groups Education through Arts“ (META), das gemeinsam mit Partnerorganisationen in Belgien und Italien durchgeführt wurde und auf die bessere Integration von Kindern unterschiedlicher Herkunft mittels kultureller Bildung an Schulen abzielte (www.meta-project.eu).

Die Stiftung Pfefferwerk nahm an der Fachveranstaltung zur sozialen Ökonomie anlässlich der Generalversammlung von REVES im Juni in Florenz teil und war Gast der Konferenz anlässlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens des Netzwerks MUS-e in Bern.

Jahresbericht 2017

Vorbemerkungen

Gemäß Verfassung verwirklicht die Stiftung Pfefferwerk ihre Stiftungszwecke fördernd und operativ. Auf Beschluss der Stiftungsorgane bildeten die beiden Stiftungszwecke berufliche Bildung und Volksbildung sowie generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit im Berichtszeitraum die Schwerpunkte der Tätigkeit. Diese erfolgte auf der Grundlage der im Jahr 2000 genehmigten Verfassung und nachfolgender Änderungen mit Stand von November 2010 sowie den gültigen Geschäftsordnungen von Stiftungsrat und Vorstand, ebenfalls aus dem Jahr 2000.

Die sechs Stiftungszwecke wurden 2017 vorrangig durch projektbezogene Zuwendungen an gemeinnützige Träger in Berlin erfüllt. Auf der Basis der Grundsätze der Förderung und der Förderrichtlinien in der jeweils am 26.09.2011 verabschiedeten Fassung bewilligte die Stiftung Pfefferwerk aus eigenen Mitteln für 71 Projekte und vier bedürftige Einzelpersonen bzw. ihre Familien Förderungen und Zuschüsse im Gesamtumfang von 238.040,00 Euro. Darin eingeschlossen sind 21 Projektförderungen, die im Rahmen des 2017 von der Stiftung Pfefferwerk entwickelten Förderprogramms selbeR.machen ausgereicht wurden. Dieses Programm ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Es beinhaltet zum einen die Programmsäule „Mit Deiner Idee geht mehr!“, die auf das gleichnamige, in den vorangegangenen Jahren auf den Bezirk Pankow begrenzte Programm aufbaut und es nun für Akteure aus ganz Berlin zugänglich macht, und zum anderen einen ReparierFonds. Dessen Kernstück bildet die Unterstützung von Projekten, bei denen benachteiligte Jugendliche regelmäßig kleine handwerkliche Reparaturarbeiten ausführen. Ziel ist es, ihnen zusätzliche praktische Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln und zudem Müll zu vermeiden. Die Auftaktveranstaltung zur Vorstellung des Programms fand am 30. Mai 2017 statt, bis Ende 2017 starteten Projekte an zehn Schulen in vier Bezirken. Bei der Etablierung und Begleitung des Programms arbeitet die Stiftung Pfefferwerk mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin sowie der bundesweit tätigen anstiftung zusammen.

Darüber hinaus reichte die Stiftung Pfefferwerk aus dem Programm „KinderZukunft“ der Stiftung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Berlin e.V. gemäß Vorgaben des Zuwendungsgebers 5.726,00 Euro zur Unterstützung von 105 Kindern an bedürftige Familien weiter.

Zudem wendete die Stiftung Pfefferwerk Personal- und Sachkosten für operative Aktivitäten auf. Hierbei war ein Fokus auf den Standort Pfefferberg gerichtet. Zwar hatte die 2014 für dieses Feld vorgenommene personelle Aufstockung in der Geschäftsstelle nicht alle Erwartungen erfüllt und das Arbeitsverhältnis endete fristgerecht zum 31. März 2017. Dennoch führte die Stiftung Pfefferwerk auch 2017 mehrere Veranstaltungen auf dem Gelände durch, so die Präsentation der im Förderprogramm „Mit Deiner Idee geht mehr!“ geförderten Projekte im Rahmen der Berliner Stiftungswoche. Der dabei verliehene Preis des Förderkreises ging an die Akteure der Janusz-Korszak-Schule für das Projekt Jauseeck III.

Als Eigentümerin der Immobilie beantragte die Stiftung Pfefferwerk 2017 mit Erfolg die Aufnahme des Pfefferbergs in die Europäische Route der Industriekultur (ERIH).

Administration

1. Organe der Stiftung

1.1.Stiftungsrat

Der Stiftungsrat war ehrenamtlich tätig. Die Mitglieder kamen im Berichtszeitraum zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen und erhielten dafür eine Aufwandsentschädigung. Bei Bedarf fanden weitere Gespräche einzelner Mitglieder des Rates, insbesondere der Vorsitzenden des Stiftungsrates, mit Vorstandsmitgliedern statt.

Dem Stiftungsrat gehörten im Jahr 2017 folgende Mitglieder an:

  • Claudia Nier (Architektin)

- Vorsitzende des Stiftungsrates;

  • Reinhard Kraetzer (Abteilungsleiter, Bezirksbürgermeister a.D.)

- stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates;

  • Christine Keil (bis 10/2016 Bezirksstadträtin);
  • RA Norbert Ellermann (Steuerberater);
  • Rayk Barthels (Betriebswirtschaftler).

1.2.Vorstand

Den Vorstand bildeten weiterhin Margitta Haertel, Vorsitzende des Vorstands, und als stellvertretende Vorsitzende Karin Scheurich. Die Geschäftsstelle des geschäftsführenden Vorstandes befindet sich seit 2016 im neuerrichteten Haus 12 auf dem Pfefferberg (Schönhauser Allee 176/Christinenstraße 18-19).

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die soliden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Stiftung Pfefferwerk ermöglichten im Berichtszeitraum viele Aktivitäten zur Verwirklichung der Stiftungszwecke. Die Personal-, Sach- und Projektausgaben wurden überwiegend aus den laufenden Erbpachteinnahmen finanziert. Darüber hinaus warb die Stiftung Pfefferwerk projektbezogen Zuwendungen sowie einige Spenden ein.

Vermögensverwaltung

2.1. Immobilie Pfefferberg

Der Zufluss an Mitteln aus Erbpacht gemäß den Festlegungen des Stundungs- und bedingten Erlassvertrages vom 31.07.2004 erfolgte im Jahr 2017 kontinuierlich. Die Einnahmen setzten sich aus den Erbpachtzahlungen der einzelnen Teilerbbaurechtsnehmer des Pfefferberg-Geländes zusammen. Das für das laufende Geschäftsjahr erzielte Gesamtergebnis lag resultierend aus Mehreinnahmen aufgrund neu entstandener Ansprüche (Flächenermittlung im 2016 fertiggestellten Neubau) über den Beträgen des Vorjahres.

Mit Schreiben vom 06.09.2016 war an die Stiftung Pfefferwerk der Bescheid des Bezirksamtes Pankow auf Festsetzung der Sanierungsausgleichsabgabe für die Liegenschaft Pfefferberg in Höhe von 351.104,00 Euro ergangen, davon vorläufig ausgesetzt ein Betrag von 88.021,77 Euro. Die 2017 zur Zahlung anstehende zweite Rate über 73.971,76 Euro wurde fristgemäß überwiesen. Im Vorfeld hatte die Stiftung Pfefferwerk von den betreffenden Teilerbbaurechtsnehmern gemäß der einzelvertraglich gesicherten Zahlungsverpflichtungen den jeweils auf ihre Flächen entfallenden Teilbetrag erhalten.

2.2. Beteiligungen

Die Stiftung Pfefferwerk hält durch Zustiftung seit 2002 alle Gesellschafteranteile an der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH - gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Stadtkultur. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft weist zum 31.12.2017 ein positives Ergebnis auf.

Im Rahmen der Vermögensverwaltung führte der Vorstand mit der Geschäftsführung sechs Gesellschafterversammlungen durch. Es bestand darüber hinausgehend ein regelmäßiger Konsultationsprozess zwischen beiden Organen. Der Gesellschaftsvertrag wurde angepasst.

3. Mitgliedschaften

Im Berichtszeitraum setzte die Stiftung Pfefferwerk die Mitgliedschaften im Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. fort. In diesem Kontext beteiligte sie sich u.a. an Aktivitäten des Stiftungsnetzwerkes Bildung in Berlin, war auf dem Berliner Stiftungstag und auf dem bundesweiten Treffen in Osnabrück vertreten. Sie nahm an der Berliner Stiftungswoche und mehreren thematischen Fachveranstaltungen auf lokaler und auf Bundesebene teil. Im September kam das Stiftungsnetzwerk Bildung zu seinem Bundestreffen auf dem Pfefferberg zusammen, im November begrüßte die Stiftung Pfefferwerk führende Vertreterinnen und Vertreter der Leitungs- und Aufsichtsgremien des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e.V. zu einem Informationsgespräch über das Stiftungsmodell auf dem Gelände, darunter den Vorsitzenden des Vorstandes und den Generalsekretär. 

Fortgeführt wurden auch die Mitgliedschaften im Europäischen Netzwerk der Städte und Regionen für Sozialökonomie (REVES) sowie im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V., wobei M. Haertel erneut in den Wahlausschuss für die 2018 im Landesverband anstehenden Wahlen gewählt wurde.

Operative und fördernde Tätigkeit

Gemäß ihrer Verfassung ist die Stiftung Pfefferwerk sowohl fördernd als auch operativ in den Bereichen Umweltschutz, Denkmalschutz, berufliche Bildung und Volksbildung, generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit (darunter Jugendhilfe, Altenhilfe, Wohlfahrtspflege, mildtätige Zwecke gemäß § 53 Abgabenordnung), Kultur und Völkerverständigung tätig und verbindet das mit dem Anspruch, die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze zu befördern, arbeitsmarktpolitische Aktivitäten zu unterstützen und/oder die Chancen Benachteiligter auf eine Integration in das Erwerbsleben zu verbessern. Den Rahmen für die Fördertätigkeit 2017 bildeten die Grundsätze der Förderung und die Förderrichtlinien jeweils in der Fassung vom 26. September 2011.

1. Umweltschutz

In diesem Stiftungszweck erfolgte 2017 die Vergabe von Fördermitteln an gemeinnützige Träger zum einen für vier Projekte, bei denen vorwiegend benachteiligte Menschen (Jugendliche, Geflüchtete) mit Blick auf ihre Lebensumwelt gärtnerisch tätig wurden:

  • Luccinas – International network of Art and Science e.V. (Charlottenburg) – Personal- und Sachmittel für das Garten- und Begrünungsprojekt ViaVerde Berlin;
  • GANGWAY – Straßensozialarbeit in Berlin e.V. (Buch) – Sachmittel für Gartengeräte zur Pflege eines von den Jugendlichen genutzten Platzes;
  • Förderverein Upsala e.V. (Pankow) –- Sachmittel für die Herrichtung und Pflege von Grünflächen in der JFE Upsalaer Straße / Programm „Mit Deiner Idee geht mehr!“
  • Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH (Prenzlauer Berg) – „Ich leiste (mir) was“ Aufwandsentschädigung für Jugendliche, die im Zuge ihrer Betreuungszeit in der Krisenunterkunft BUK Grünflächen in einer JFE pflegen.

Zuschüsse wurden zum anderen für weitere fünf Projekte anderer gemeinnütziger Träger gewährt, die dem Themenfeld Umweltbildung / -erziehung zuzuordnen waren:

  • Förderverein der Robert Havemann Oberschule e.V. (Karow) – Arbeitsausstattung für aus der Schülerschaft neu ausgebildete „Junior-Energieberater“;
  • VEREIN der FREUNDE und FÖRDERER des Oberstufenzentrums TIEM e.V. (Spandau) – Fördermittel für das interdisziplinäre Projektvorhaben „Fontänen“ / Programm „Mit Deiner Idee geht mehr!“;
  • SONED e.V. (Friedrichshain) – Kofinanzierung für das Bildungsprogramm „Gemeinsam! Gerecht! Gestalten!“ zur Gestaltung von nachhaltiger Entwicklung;
  • Humanistischer Verband Deutschlands LV Berlin – Brandenburg e.V. (Prenzlauer Berg) – Honorare und Sachmittel für „Old fashioNE(W)d – Repair and Care“ in einer JFE / ReparierFonds;
  • Technischer Jugendbildungsverein in Praxis e.V. (Köpenick) – Zuschuss zu den Baukosten für das „Lernlabor Energie“ auf dem Gelände einer Schule in Köpenick.

Im Rahmen der operativen Arbeit unterstützte bzw. organisierte die Stiftung Pfefferwerk Überlegungen und Gespräche gemeinnütziger Akteure, das Thema Reparieren (und damit Abfallreduzierung bzw. Müllvermeidung) mit Berufsorientierung an Schulen zu verknüpfen.

2. Denkmalschutz

Im Jahr 2017 reichte die Stiftung Pfefferwerk Fördermittel für ein Projekt des gemeinnützigen Denk mal an Berlin e.V. aus, wodurch im Vorfeld des Tags des offenen Denkmals Workshopreihen bzw. Projektwochen mit Schüler/innen mitfinanziert wurden, die als Kooperation von bezirklichen Museen mit jeweils einer Bildungseinrichtung stattfanden.

Im operativen Bereich realisierte die Stiftung Pfefferwerk mehrfach auf Anfrage Führungen interessierter Besucher/innen auf dem Pfefferberg-Gelände, darunter zwei Führungen zum Tag des offenen Denkmals.

Im Zuge der erfolgreichen Bemühungen um Aufnahme des Pfefferbergs in die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) etablierte die Stiftung Pfefferwerk auch den Kontakt zum Berliner Zentrum Industriekultur (bzi). In diesem Zusammenhang beteiligte sie sich u.a. am themenbezogenen Austausch mit weiteren Standorten der Berliner Route der Industriekultur zur Vorbereitung des Europäischen Kulturerbejahres.

3. Berufliche Bildung und Volksbildung

Auf Beschluss der Stiftungsgremien war dieser Stiftungszweck im Berichtszeitraum wiederum besonders im Fokus der Arbeit. Mehr als die Hälfte der 2017 ausgereichten Fördermittel, insgesamt 128.220,00 Euro, flossen in 38 Projekte gemeinnütziger Träger.

3.1. Einen expliziten Schwerpunkt bildeten Angebote zur Unterstützung der beruflichen Orientierung insbesondere für benachteiligte Jugendliche. Die Stiftung Pfefferwerk entwickelte 2017 in Abstimmung mit externen Fachleuten das aus zwei Säulen bestehende Förderprogramm selbeR.machen, aus welchem, diesem Stiftungszweck zugeordnet, die nachstehend genannten Projektzuwendungen ausgereicht wurden:

  1. Fördersäule 1 - Mit Deiner Idee geht mehr!
  • Förderverein der Janusz-Korszak-Oberschule Pankow e.V. (Pankow) – Weiterbau der „Längsten Bank Pankows“ (Jauseeck III);
  • Förderverein der Kurt-Tucholsky-Oberschule Berlin-Pankow e.V. (Pankow) – Planung und Bau von Sitzelementen im Skulpturengarten;
  • Förderverein Hagenbeck-Schule e.V. (Weißensee) – Bau einer Steintreppe;
  • BAUFACHFRAU Berlin e.V. (Moabit) – Projekt „Wir bauen uns die Welt, wie sie uns gefällt“ im Mädchen-Kultur-Treff Dünja;
  • Verein Berliner Bildungsinitiative e.V. (Neukölln) – Herrichten eines separaten Standortes für das Repair Cafe auf dem Campus Efeuweg;
  • Freunde der Hufeland-Schule e.V. (Buch) – Ausbau eines Chillraums in einer KJFE;
  • Spielkultur Berlin-Buch e.V. (Buch) – Umbau der „Bühne“ auf der Moorwiese.

B) Fördersäule 2 - ReparierFonds

Repair-Cafe & Schule:

  • Förderverein der Carlo-Schmid-Oberschule e.V., Spandau;
  • SOCIUS – Die Bildungspartner gGmbH – Tesla-Schule, Pankow;
  • SH Starke Hände gGmbH – Schule an der Jungfernheide, Spandau;
  • Förderverein Kurt-Löwenstein-Schule e.V. – Röntgen-Schule, Treptow/Neukölln;
  • Förderverein Hagenbeck-Schule e.V., Weißensee;
  • Technischer Jugendbildungsverein in Praxis e.V., Treptow/Köpenick
    • Schule an der Dahme;
    • Grünauer Gemeinschaftsschule;
    • ISS W.-Bölsche-Schule;
  • Förderverein Heinrich Mann Schule e.V., Neukölln

sowie

  • KidBike e.V. (Tempelhof) – Kofinanzierung für das Projekt „Mädchen montieren“, eine Fahrradwerkstatt für geflüchtete Mädchen im Flughafen Tempelhof.

Darüber hinaus vergab die Stiftung Pfefferwerk 2017 Zuschüsse für weitere Projekte gemeinnütziger Träger zur Unterstützung der beruflichen Orientierung von benachteiligten Jugendlichen:

  • Multicult. Radio- und Medienproduktionen gUG (Kreuzberg) – Kofinanzierung des Projekts Junge Medien@globale Wirtschaft
  • Stiftung JONA (Spandau) – Mitfinanzierung des Projekts zur Berufswegplanung lernschwächerer Schüler/innen mit und ohne Fluchthintergrund
  • Technischer Jugendbildungsverein in Praxis e.V. (Treptow/Köpenick) – Ausbau und Ausstattung eines Fahrzeugs als flexibles Werkstattmobil im Kontext Reparieren.

Nachstehend aufgeführt sind die gemeinnützigen Träger, die von der Stiftung Pfefferwerk im Berichtszeitraum Zuwendungen erhielten, um mit Blick auf eine Verbesserung der Lernergebnisse benachteiligter Kinder und Jugendlicher kostenfreie Angebote zur Nachhilfe und/oder Sprachförderung realisieren zu können:

  • Die Lernwerkstatt – lernen und lernen lassen e.V. (Treptow) – Honorare und Sachkosten für die Durchführung einer Lernbegleitung;
  • Förderverein der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Schule e.V. (Prenzlauer Berg) – Personalmittel zur Weiterführung der Nachhilfeangebote im Schülerclub;
  • Förderverein Kinder- und Jugendprojekte Kreuzberg e.V. (Kreuzberg) – Kofinanzierung des Projekts Plan MSA zur Unterstützung lernschwächerer Schüler/innen in Vorbereitung auf die Prüfungen zum MSA bzw. eBBR;
  • FORUM Kreuzberg e.V. (Kreuzberg) – Kofinanzierung des Projekts „Spielplatz: Mensch!“ im Schülerclub Aladdin;
  • Wir im Brunnenviertel (WIB) – Förderung und Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihren Familien e.V. (Wedding) –

Aufwandsentschädigungen für das Projekt „WIB-Jugend verein(t)“, wo Jugendliche Bildungsangebote für andere Jugendliche durchführen;

Kofinanzierung des Projekts „Wir sind alle WIB“ mit Bildungs- und Freizeitangeboten von Jugendlichen für geflüchtete Jugendliche;

  • Deutsch-Armenische Initiative e.V. (Prenzlauer Berg) – Honorare und Sachmittel zur Realisierung von Deutschkursen für vorwiegend minderjährige Geflüchtete;
  • Nadeshda e.V. (Friedrichshain) – Kofinanzierung von „mobilasyl“ zur Begleitung vorwiegend minderjähriger Geflüchteter bei der Eingliederung in das Schulsystem; 
  • Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH (Wedding) – Kofinanzierung der Etablierungsphase des Angebots „Gemeinsames Aktivlernen“;
  • Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH (Pankow) – Workshop in der Tagesgruppe Plan B.

3.2. Einen weiteren Schwerpunkt in der Fördertätigkeit der Stiftung Pfefferwerk bildete die Unterstützung von Angeboten gemeinnütziger Träger zur Verbesserung von Chancen benachteiligter Erwachsener auf den Einstieg ins Erwerbsleben:

  • VISIONEERS – Volunteering with a Vision (Schöneberg) – Bildungsangebote für geflüchtete junge Erwachsene im Rahmen des VISIONEERS Mentorenprogramms;
  • Verein zur Förderung der interkulturellen Jugendarbeit Schlesische Straße 27 e.V. (Kreuzberg) – Nachhilfe im Projekt Cucula School mit Geflüchteten;
  • Von Meisterhand e.V., vormals Ritas Häkelklub e.V. (Neukölln) – anteilige Mietkosten und Honorare zur Durchführung handwerklich-künstlerischer, sprach- und start-up-orientierter Qualifizierungsangebote für langzeitarbeitslose Migrant/innen;
  • JOLIBA Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V. (Kreuzberg) – Personal- und Sachkosten für eine Nähwerkstatt mit Migrant/innen und Geflüchteten;
  • Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. (berlinweit) – anteilige Finanzierung des modularen Fortbildungsprojekts Leadership in Dialogue ;
  • Verband für Interkulturelle Arbeit (VIA) Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. (berlinweit) – Finanzierung von muttersprachlichen Empowerment-Workshops im Vorfeld des beruflichen Werdegangs für Frauen mit Migrationshintergrund;
  • Fördern durch Spielmittel e.V. (Prenzlauer Berg) – Mitfinanzierung der Ausbildungsvergütung für einen Geflüchteten;
  • WeTeK Berlin gGmbH – Kostenübernahme für die Teilnahme von vier nicht aus dem ALG II geförderten Benachteiligten an berufsvorbereitenden Kursen im Vorfeld einer Erzieher/innenausbildung.

Im Zuge der operativen Arbeit realisierte die Stiftung Pfefferwerk im Jahr 2017 mehrere Informationsveranstaltungen über Pfefferberg (Geschichte, Stiftungsmodell) und Pfefferwerk. Zu den Interessierten zählten auch Auszubildende der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH und Gäste aus dem Ausland. Im Dezember 2017 war die Stiftung Pfefferwerk eingeladen, das Modell im Rahmen eines Treffens zur Sozialen Innovation in Brüssel vorzustellen.

4. Generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit

Den zweiten Schwerpunktbereich der Stiftungstätigkeit bildete im Berichtszeitrum wiederum die generationsübergreifende Gemeinwesenarbeit, im Besonderen die Kinder- und Jugendhilfe und die Wohlfahrtspflege sowie die Erfüllung mildtätiger Zwecke.

4.1       Kinder- und Jugendhilfe

Die Stiftung Pfefferwerk vergab Zuwendungen an gemeinnützige Träger für sechs Projekte, bei denen benachteiligte Jugendliche (mit und ohne Flucht- bzw. Migrationshintergrund) im Mittelpunkt der Arbeit standen:

  • Schule & Beruf Berlin e.V. (berlinweit) – Personalkosten für die wissenschaftliche Begleitung von Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung der Jugendberufshilfe;
  • Alte Feuerwache e.V. (Neukölln) – Kofinanzierungsmittel für das Modellprojekt ZUGANG FÜR ALLE zur Verbesserung der Chancen am Übergang Schule – Beruf;
  • JuLi Jugendhilfe in Lichtenberg gGmbH (Lichtenberg) – Honorare für die Weiterführung von Sprachlern- und Kreativangeboten für Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsunterkünften bzw. Willkommensklassen, durchgeführt in einer JFE;
  • Spielkultur Berlin-Buch e.V. (Buch) – Sachmittel für die Erweiterung der Räumlichkeiten in der Einrichtung „Moorwiese“ durch die Anschaffung und den Ausbau eines Bauwagens unter Mitwirkung der Jugendlichen;
  • JuLi Jugendhilfe in Lichtenberg gGmbH (Prenzlauer Berg) – Zuschuss zu den Ausstattungskosten für die Etablierung eines teilstationären Jugendhilfeangebots;
  • Unabhängiges Jugendzentrum Pankow JUP e.V. (Pankow) – Sachmittel für den Bau einer Rampe für eine barrierefreie JFE / Programm „Mit Deiner Idee geht mehr!“

Weiter unterstützte sie mit Zuwendungen die Neugründung bzw. Erweiterung von drei Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in freier Trägerschaft, die einen besonderen konzeptionellen Schwerpunkt verfolgen:

  • Forum für Bildung und Erziehung (FBE) gGmbH (Wedding) – Anschubunterstützung für die Etablierung der waldorforientierten Kita „Elfenblume“; 
  • DETI gGmbH (Lichtenberg) – Zuschuss zu den Baukosten für die Erweiterung einer bilingualen Kindertagesstätte;
  • Kinderstube ABEONA e.V. (Treptow) – Baukostenzuschuss für die Eröffnung einer waldorforientierten Kindertagesstätte.

4.2       Wohlfahrtspflege

Die Stiftung Pfefferwerk vergab 2017 Projektzuwendungen an vier gemeinnützige Träger, um Kreativ- oder niedrigschwellige Bildungs- und Beratungsangebote für Flüchtlinge und andere Menschen mit Migrationshintergund zu ermöglichen bzw. zu unterstützen. In diesem Rahmen erhielten folgende Projekte einen Zuschuss:

  • KUNSTASYL e.V. (Spandau) – Projekt „GESTRANDET“, realisiert mit Bewohner/innen einer Notunterkunft;
  • Kreativhaus e.V. (Mitte) – Finanzierung modularer Angebote der Willkommenskultur (Sprachförderung, Beschäftigung) für Frauen mit Fluchterfahrung;
  • MitMachMusik – Ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V. (Steglitz u.a.) – Honorare für musikalische Angebote geflüchteter Musiker für geflüchtete Kinder;
  • Handiclapped – Kultur Barrierefrei e.V. (berlinweit) – Kofinanzierung des von Aktion Mensch geförderten Projekts Handiclapped barrierefrei – inklusive Musik für Alle!

4.3       Mildtätige Zwecke

Im Jahr 2017 reichte die Stiftung Pfefferwerk erneut die Mittel aus dem Programm „KinderZukunft“ aus, die der Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Berlin e.V. bzw. seiner Stiftung für den Bezirk Pankow zur Verfügung stellte. Insgesamt 105 Kinder aus bedürftigen Familien kamen im Zuge dessen in den Genuss einer Einzelhilfe oder eines mehrmonatigen Kinderstipendiums, der Gesamtbetrag belief sich auf 5.726,00 Euro.

Aus eigenen Mitteln unterstützte die Stiftung Pfefferwerk drei bedürftige Kinder und Jugendliche bzw. ihre Familien jeweils einen kleinen Zuschuss bei der Finanzierung des Eigenanteils für Bildungsangebote. Darüber hinaus erhielt ein gehörloser junger Mann einen Zuschuss für die Anmietung eines Arbeitsplatzes in einem Coworking-Space.

5. Kultur

Vier der Förderungen, die die Stiftung Pfefferwerk 2017 im Rahmen des Stiftungszwecks Kultur an gemeinnützige Träger vergab, kamen direkt oder vermittelt Künstler/innengruppen in verschiedenen Genres zugute, die versuchen, im Arbeitsmarkt Kultur anzukommen:

  • Creative office e.V. (Friedrichshain) – Zuschuss zu den Honorar- und Mietkosten bei der Realisierung einer Serie von/mit jungen Filmemachern;
  • Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH (Prenzlauer Berg) – Kofinanzierung für den Ausstellungskatalog der Jubiläumsausstellung in der Galerie F92;
  • FORUM Kreuzberg gemeinnütziger e.V. (Kreuzberg) – Unterstützung der Abschlussinszenierung einer Studentin in Zusammenarbeit mit dem Ensemble checkh-OFF players;
  • Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH (berlinweit) – Honorare zur Weiterführung der Veranstaltungsreihe  „RESONANZEN – Internationale Klänge“ auf dem Pfefferberg.

Zwei Zuwendungen wurden der WeTeK Berlin gGmbH zur Kofinanzierung von Beratungs- und Qualifizierungsangeboten für Kreative und Künstler/innen berlinweit bereitgestellt:

  • Kofinanzierung des Projekts „WERKSCHAU“ zur Unterstützung von Künstler/innen (Programm PEB);
  • Kofinanzierung von „ARTWERT im Creative Service Center“ (Land Berlin).

6. Völkerverständigung

Im Berichtszeitraum vergab die Stiftung Pfefferwerk Zuwendungen an vier Projekte gemeinnütziger Träger:

  • Aedes Network Campus gGmbH (Prenzlauer Berg) – Personalkostenzuschuss bei der Koordination des Studentenaustauschprogramms auf dem Pfefferberg;
  • Interkulturell-Aktiv e.V. (Wedding) – Baukostenzuschuss für die bessere Erschließung von Räumlichkeiten für das interkulturelle Nachbarschaftstheater „Prinzentheater“;
  • Über den Tellerrand e.V. (Schöneberg) - Honorare und Sachmittel für Workshops im Rahmen des integrativen Urban-Gardening-Projekts "Über den Tellerrand wachsen“ mit Geflüchteten, Student/innen, Nachbarschaft;
  • Amaro Foro e.V. (Neukölln) – Kofinanzierung für Empowermentworkshops für junge Roma aus mehreren Ländern im Rahmen des aus dem Programm ERASMUS+ geförderten Jugendaustauschprojektes „One Place, One Story“.

Im gesamten Jahresverlauf 2017 arbeitete die Stiftung Pfefferwerk intensiv an der Umsetzung des gemeinsam mit Partnerorganisationen in Belgien und Italien an dem aus dem Programm ERASMUS+ geförderten Projekt „Minorities Groups Education through Arts“ (META), das auf die besserer Integration von benachteiligten Kindern unterschiedlicher ethnischer Herkunft mittels Kultur an Schulen abzielt (www.meta-project.eu).

Die Stiftung Pfefferwerk war auf der Generalversammlung von REVES im Juni in Brüssel vertreten.